VERKEHRSWENDESTADT WOLFSBURG

VW UMBAUEN

Zu einem Unternehmen, in dem ökologisch und sozial tragfähig produziert wird. Das wird dann keine Autofabrik mehr sein. Naheliegend wäre, das VW-Werk in Wolfsburg zu einem Mobilitätsunternehmen umzubauen, in dem Verkehrsmittel gebaut werden, die wir für eine Verkehrswende dringend brauchen: Straßenbahnen, Elektrobusse, Lastenräder… hast du noch mehr Ideen?

Video: "Arbeitsplätze oder Verkehrswende?"

(Der Titel ist irreführend, denn es ist keine “entweder-oder Frage”)

“Die Debatte um die sozial-ökologische Transformation zuspitzen und praktisch umsetzbar machen!

Seit der UN-Klimakonferenz 1992 haben die CO2-Emissionen stark zugenommen. Warum ist das so – trotz Klimakonferenzen und globaler Proteste? Und wie können wir die Katastrophe abbremsen?

Für die globale Klimabewegung ist klar, dass ein Systemwechsel dringender wird.1 Wenn Kohle und Öl wegen ausgetrockneter Flüsse nicht mehr transportiert werden können, wenn Strompreise explodieren, weil die Kühlung der AKWs wegen zu wenig Wasser in französischen Flüssen unmöglich wird, ist das ein deutliches Zeichen der ökologischen, sozialen und ökonomischen Krise des Kapitalismus. Die Klimakatastrophe zeigt uns die Grenzen dieser Art zu wirtschaften. Wir sehen zugleich an der Renaissance von Atomstrom, der unterlassenen Energie- und Verkehrswende, der fehlenden Umverteilung des Reichtums, dass der groß- und kleinbürgerliche Widerstand gegen den Systemwechsel auf Hochtouren läuft.

Die Ursachen für die Klimakatastrophe werden oft nicht im kapitalistischen System gesehen, sondern diffus „denen da oben“ inklusive fremdenfeindlicher Vorurteile und antisemitischer Begründungsansätze vorgeworfen. Jedoch ist die Aufmerksamkeit auf die wichtige Frage zu lenken: Woher kommt die Macht, die Dinge wirklich zu ändern? Dazu müssen wir beschreiben, wie die sozial-ökologische Transformation konkret aussehen könnte. […]”
Der vollständige Text von Stephan Krull ist hier zu lesen.